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Blaue Plakette

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Diamantiker
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Re: Blaue Plakette

Beitrag von Diamantiker » Fr 9. Mär 2018, 15:52

[/quote]
Ah und was ist das gute daran? Das Beduetet doch nur, dass noch mehr Schadstoffe ausgeschieden werden, nur eben weniger NOX, wobei Nox als Reizgas noch zu den hamrlosen gehört.
[/quote]

HC und CO sind in der Tat gefährlicher als NOx. Auch werden diese beiden Reizgase etwas stärker bei den Benzinmotoren gebildet. (die meinst du wohl).
Die Luftschadstoffwerte für diese beiden Klassen sind jedoch überhaupt nicht hoch und meilenweit vom Grenzwert entfernt.

Es ist eindeutig: Wenn die Flotte durch einen höheren Benzineranteil ersetzt wird sinken die NOx-Werte. Und genau das ist das Gute daran. Es geht hier um die "Blaue Plakette"

(Bemerkung: HC und CO sind seit Einführung der "3-Wege-Kats" seit 1987 und der Oxi-kats in Diesel (mit höher werdenen Euro-Normen) kein Problem mehr. )



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Re: Blaue Plakette

Beitrag von udogigahertz » Fr 9. Mär 2018, 18:03

Sind die Messstellen falsch platziert?

Interessanter Artikel im Münchener Merkur:

https://www.merkur.de/wirtschaft/schads ... 71855.html

Auszug daraus:

"Werden Schadstoffwerte „hochgetrickst“? Messstationen in München sind falsch platziert

Deutschland hat die geltenden EU-Regeln eigenmächtig verschärft. Auch weil Abstands-Vorschriften nicht eingehalten werden, messen deutsche Behörden Schadstoffwerte, die höher sind als im Rest Europas.

München - Sonnenstraße, Ecke Schwanthalerstraße: Vier Fahrspuren von Süd nach Nord, fünf von Nord nach Süd. Zwei von Ost nach West, drei von West nach Ost. Mehr Kreuzung als hier am Münchner Stachus ist kaum möglich. Und doch steht dort etwas, was nicht hingehört: ein Messhäuschen des Bayerischen Landesamts für Umwelt. Es ist nur durch einen Gehsteig vom Kreuzungsrand getrennt. Hier werden Schadstoffe gemessen: Stickoxide, Feinstaubpartikel und andere. Dabei schreiben sämtliche Vorschriften zu den Messsungen in seltener Klarheit vor: Mindestens 25 Meter Abstand zum Fahrbahnrand verkehrsreicher Kreuzungen.

In allen Fällen steht die Messstation - allenfalls hinter Parkstreifen und Gehweg - unmittelbar am Straßenrand. Von der Möglichkeit, zehn Meter Abstand zum Fahrbahnrand einzuhalten (wenn es sich nicht um Kreuzungen handelt) - was zu günstigeren Messwerten führen würde und wie es in anderen europäischen Ländern üblich ist - wurde an keinem einzigen innerstädtischen Münchner Messstandort Gebrauch gemacht.
......
Doch damit nicht genug: Wer sich mit den Messbedingungen beschäftigt, stößt auf eine weitere deutsche Besonderheit. Ursprünglich war die entsprechende Verordnung inhaltsgleich mit der „Richtlinie 2008/50/EG über Luftqualität und saubere Luft für Europa“. Inzwischen wurde die Regelung, die eigentlich für europaweit vergleichbare Messwerte sorgen sollte, von Deutschland einseitig verschärft. .....
So heißt es in der europäischen Verordnung: „Der Luftstrom um den Messeinlass darf in einem Umkreis von mindestens 270 Grad nicht beeinträchtigt werden.“ So soll verhindert werden, dass extreme Häuserschluchten die Verteilung der Schadstoffe behindern. In der deutschen Verordnung wird diese Beschränkung ausgehebelt: „Bei Probenahmestellen an der Baufluchtlinie soll die Luft in einem Bogen von mindestens 270 Grad oder 180 Grad frei strömen.“ So steht die Messstelle Landshuter Allee an einer durchgehenden 140 Meter breiten Gebäudefront, an der sich die Schadstoffe fangen. Mit den europäischen 270 Grad ist das nicht vereinbar, mit den deutschen 180 Grad aber schon. Eine Folge sind höhere Messwerte.

Auszug Ende.

Grüße
Udo



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